elevator intelligence.
Fragen & Antworten

Was Betreiber fragen.

Kurz, konkret, mit Verweis auf Gesetz, Norm und die passende App.

betreiber

Betreiberpflichten

Wer ist Betreiber eines Aufzugs?

Betreiber ist, wer die Anlage betreibt und für den sicheren Betrieb verantwortlich ist: der Eigentümer, die Hausverwaltung im Auftrag oder das Wohnungsunternehmen. Der Betreiber trägt die Betreiberverantwortung mit Prüfungen, Wartung, Notruf, Gefährdungsbeurteilung und Dokumentation.

Was gehört alles zur Betreiberverantwortung?

Gefährdungsbeurteilung, wiederkehrende Prüfungen durch die ZÜS, Wartung und Instandhaltung, ein funktionierendes Notrufsystem, Personenbefreiung innerhalb von 30 Minuten, regelmäßige Wärtergänge (Inaugenscheinnahme) und die Dokumentation von allem. evi bildet jede dieser Pflichten als Prozess mit Frist, Dokument und Ergebnis ab.

Was ist ein Wärtergang?

Die regelmäßige Sichtkontrolle der Aufzugsanlage durch eine beauftragte Person des Betreibers, geregelt in TRBS 3121. Geprüft wird unter anderem Notruf, Beleuchtung, Türfunktion und Bündigkeit. evi erinnert an den Wärtergang und legt das Protokoll ab.

Brauche ich für jeden Aufzug eine Gefährdungsbeurteilung?

Ja. Die Gefährdungsbeurteilung nach BetrSichV § 3 ist für jede Anlage Pflicht, vor Inbetriebnahme und bei wesentlichen Änderungen. Sie wird oft vergessen oder ist veraltet. Über die GBU-App beauftragst du sie bei einem Sachkundigen.

Was gilt bei eingeschlossenen Personen?

Die Personenbefreiung muss innerhalb von 30 Minuten eingeleitet werden, durch geschultes Personal oder die Aufzugsfirma. Grundlage ist der Notfallplan, den der Betreiber vorhalten muss. evi hält Notfallplan und Ansprechpartner je Anlage in der Akte.

Wie viele Aufzüge gibt es in Deutschland?

Rund 815.000 Aufzüge, davon etwa 723.000 prüfpflichtig. 76 Prozent der geprüften Anlagen weisen Mängel auf. Betreiber sind über 30.000 Hausverwaltungen und rund 3.000 Wohnungsunternehmen.

pruefung

Prüfung & Mängel

Wie unterstützt mich evi bei gesetzlichen Prüfungen?

evi kümmert sich um die Organisation der vorgeschriebenen ZÜS-Prüfungen (Haupt- und Zwischenprüfungen) sowie um Gefährdungsbeurteilungen. Die Plattform erinnert automatisch an anstehende Termine, dokumentiert die Prüfberichte und hilft bei der Mängelbeseitigung. So erfüllst du alle gesetzlichen Anforderungen termingerecht.

Wie oft muss ein Aufzug geprüft werden?

Aufzüge sind überwachungsbedürftige Anlagen nach BetrSichV. Die Hauptprüfung durch eine zugelassene Überwachungsstelle (ZÜS) ist in der Regel alle zwei Jahre fällig, dazwischen eine Zwischenprüfung. Die genaue Frist steht in der letzten Prüfbescheinigung. evi liest das Prüfdatum aus dem Bericht und trägt beide Termine automatisch in den Kalender ein.

Was ist eine ZÜS und was hat sie mit dem TÜV zu tun?

ZÜS heißt zugelassene Überwachungsstelle. Das sind die staatlich zugelassenen Prüforganisationen, die wiederkehrende Prüfungen an Aufzügen durchführen dürfen. „TÜV-Prüfung“ ist der Branchenbegriff dafür.

Was ist ein Mangel im Prüfbericht und wie schnell muss ich reagieren?

Ein Mangel ist eine festgestellte Abweichung, die der Betreiber beheben muss. Der Bericht nennt Frist und Gefährdungsstufe. Bei erheblichen Mängeln kann die ZÜS die Außerbetriebnahme verlangen. evi legt je Mangel ein Ticket an, beauftragt die Behebung und meldet den Nachweis zurück.

Was ändert die neue Norm EN ISO 8100?

EN ISO 8100-1 und -2 lösen EN 81-20 und EN 81-50 für neue Aufzüge ab. Für Betreiber bestehender Anlagen bleibt die BetrSichV die Grundlage. Für Modernisierungen definiert die Norm den Stand der Technik. evi führt die Norm als Merkmal je Anlage.

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evi als Produkt

Welche Aufzüge kann ich mit evi verwalten?

evi eignet sich für alle Arten von Personen- und Lastenaufzügen. Egal ob einzelne Aufzüge oder ein großer Anlagenpark: evi ist für alle privaten und gewerblichen Betreiber ausgelegt und passt sich flexibel deinen Bedürfnissen an.

Was passiert mit meinen bisherigen Aufzugsdokumenten?

Du kannst alle vorhandenen Dokumente wie Prüfberichte, Wartungsbestätigungen, Verträge oder technische Unterlagen einfach in evi hochladen. Die KI analysiert sie automatisch und extrahiert die wichtigen Informationen. Die Dokumente werden sicher archiviert und sind jederzeit schnell auffindbar. Neue Dokumente werden automatisch dem richtigen Aufzug zugeordnet.

Muss ich meine Aufzüge manuell anlegen?

Nein. Du lädst Dokumente hoch, etwa den letzten Prüfbericht oder den Wartungsvertrag. evi erkennt Fabriknummer, Hersteller, Baujahr und Adresse und legt die Anlage an. „Du musst keine Daten einpflegen. Ich lege alles automatisch für dich an.“

Welche Dokumente kann evi lesen?

Zwölf Dokumentarten in 17 Klassen: Wartungs- und Notrufverträge, Prüfbescheinigungen, Wartungsbestätigungen, Rechnungen, Angebote, Störungsmeldungen, Gefährdungsbeurteilungen, Typenschilder und Schriftverkehr. Als PDF, Scan oder Foto.

Was ist Liftmanagement und was macht evi anders?

Liftmanagement ist die Dienstleistung, Betreiber bei Verwaltung und Kostenkontrolle ihrer Aufzüge zu unterstützen, klassisch durch Ingenieurbüros und Berater. evi macht das als Software mit KI, menschlichem Backoffice und Vor-Ort-Partner, hardwarefrei, per Dokumenten-Upload oder Vollmacht.

Kann meine Wartungsfirma evi mitnutzen?

Ja, über das Service Panel. Die Firma bekommt einen eigenen Zugang mit genau den Anlagen und Dokumenten, die du freigibst, und wickelt Angebote, Berichte und Rechnungen über evi ab.

Wie funktioniert der Chat mit evi?

Du schreibst wie mit einem Kollegen. evi antwortet in der Ich-Form, mit Links in die Akte, Tabellen, Upload-Aufforderungen oder Bestätigungsdialogen. Formulare sind Nachrichten an evi; alles, was evi erledigt, meldet sie im Chat zurück.

Wer steht hinter evi?

Die elevator intelligence GmbH aus München, gegründet 2019. Das Team verbindet 30 Jahre Erfahrung aus der Aufzugsbranche mit Entwicklern und Data Scientists aus Baden-Württemberg.

Bereit fürs nächste Level?

Einsteigen und zurücklehnen. evi macht den Rest.